Hochwasser-Chronik

Hochwasser: Chronologie einer Bedrohung

Triesting brachte 50 schwere Überschwemmungen innerhalb von 250 Jahren

2023: Damit es in Erinnerung bleibt

Nach den Überflutungskatastrophen der Jahre 1997 und 2002 waren die Gemeinden einig, dass nur eine gemeinsame Kraftanstrengung das Triestingtal für künftige Generationen sicher machen kann. Zwei Jahrzehnte später – 2023 – wurde in Fahrafeld das fünfte und größte Rückhaltebecken im Tal eröffnet. Damit gelang unter der Koordination des Triesting Wasserverbandes der Abschluss des Schlüsselprojekts für den Hochwasserschutz von 35.000 Menschen im Tal.

Sammelprojekt „Lebensader Triesting“

Wie präsent die Erinnerung an Hochwasser-Ereignisse der jüngsten Vergangenheit und andere Erlebnisse am Fluss heute im Tal noch ist, zeigte sich zuletzt im Rahmen des Foto-Sammelprojektes „Lebensader Triesting – wo Zeit und Wasser fließen“. 2021 richtete dafür die LEADER-Region gemeinsam mit den Topotheken im Tal einen Sammelaufruf an die Bevölkerung. Über 500 Fotos und Triesting-Ansichten aus unterschiedlichen Epochen langten ein. Um die Bilder dauerhaft für die Nachwelt zu erhalten, wurden diese den Internet-Archiven der Ortstopotheken im Tal übermittelt, dort digitalisiert und veröffentlicht. Darüber hinaus entstand die Wanderausstellung „Lebensader Triesting“ mit Fotos und Erinnerungen an die Triesting.

Wanderausstellung
Wanderausstellung „Lebensader Triesting“ zu Gast im Stadttheater Berndorf. (v.l.) Bgm. Franz Rumpler (Berndorf), Bgm. Daniel Pongratz (Pottenstein) und Vizebgm. Josef Ungerböck (Weissenbach)
Lebensader Triesting Erinnerungen

Lebensader Triesting sammelt Erinnerungen an die Triesting.

Informationen sowie historische Hochwasser-Fotos finden Sie auf
www.topothek.at